Zweck des Vereins

  • die sinnvolle Bewahrung des Stadtbildes von Passau
  • die tatkräftige Verhinderung einer weiteren Verringerung, Zersetzung und Zerstörung der historisch gewachsenen Bausubstanz
  • eine auf das gleiche Ziel gerichtete Stadtentwicklung und umweltfreundliche Verkehrsgestaltung
  • die Erhaltung der das Stadtgebiet umgebenden Landschaft im Sinne des Umweltschutzes
  • die Wahrung des heimatlichen Kulturgutes.

Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Grundlage seiner Arbeit sind freies Fachwissen und Unabhängigkeit von Weisungen und Interessen, die nicht am Gemeinwohl orientiert sind.

Der Zweck des Vereins ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet, er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953.

Erfüllung des Vereinszweckes

Der Verein erfüllt seine Zwecke insbesondere durch:

  • die Diskussion und die ideelle Förderung des Städtebaues und des Baugeschehens in der Stadt Passau und in der das Stadtgebiet umgebenden Landschaft
  • die kritische Gegenüberstellung und Diskussion von Erkenntnissen, Erfahrungen und Meinungen auf allen Gebieten, die für die künftige städtebauliche Entwicklung, insbesondere die bestmögliche Einfügung alten Kulturgutes in den notwendigen Fortschritt von Bedeutung sind sowie den Schutz der umliegenden Landschaft und den Umweltschutz zur Erhaltung der Lebensqualität
  • die Schaffung von Dokumentationen als Grundlage für die Diskussion und zur Unterstützung und Erweiterung der Informationsmöglichkeiten
  • die Vermittlung der erarbeiteten Vorschläge und Gegenvorschläge an die Bürgerschaft und die betroffenen Körperschaften durch Diskussionsveranstaltungen, die Presse und auf sonstige Weise
  • die Förderung der Denkmalpflege durch Bemühungen um die Erhaltung und die Wiederherstellung von unter Denkmalschutz stehenden und als historisch und kulturell besonders wertvollen Baudenkmälern und Ensembles
  • Angehen gegen alle Missstände und Übertreibungen, insbesondere gegen eine kulturfeindliche Technokratie, wie überspitztes Profit- und Rentabilitätsdenken sowie wirtschaftliche und soziale Monostrukturen zur Sicherung der Allgemeininteressen der Bürgerschaft
  • Mitwirkung in Arbeitsgruppen und Initiativen, z.B. des „Unternehmens Stadt Passau“.

Mitgliedschaft

  • Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden.
  • Über die Aufnahme aufgrund eines schriftlichen Antrages entscheidet der Vorstand und der Beirat mit einfacher Mehrheit.
  • Eine Ablehnung bedarf keiner Begründung.
  • Ein Mitglied kann jederzeit durch schriftliche Erklärung aus dem Verein austreten.
  • Die Mitgliedschaft schließt die Entrichtung eines Mindestmitgliedsbeitrages ein.
  • Ein Mitglied kann auf Antrag von Vorstand und Beirat ausgeschlossen werden, wenn dafür ein wichtiger Grund vorliegt, der nachweislich vereinsschädigend ist. Für die Entscheidung gilt die einfache Mehrheit von Vorstand und Beirat.

Mitgliedsbeiträge

  1. Die Mitglieder entrichten Beiträge nach Maßgabe der dem Verein gegenüber abgegebenen Verpflichtung. Im Falle eines Austritts bleibt das Mitglied verpflichtet, den auf das laufende Geschäftsjahr entfallenden Mitgliedsbeitrag zu entrichten.
  2. Der Mitgliedsbeitrag kann erlassen werden für Mitglieder, die durch aktive Mitarbeit oder Übernahme von anfallenden Kosten ein Vielfaches dessen erbringen, was den Wert des Beitrages ausmachen würde.
  3. Über die Höhe des Mitgliedsbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

Vorstand und Beirat

  • Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und den beiden stellvertretenden Vorsitzenden. Der Vorsitzende und jeweils ein Stellvertreter vertreten den Verein nach außen.
  • Der Beirat besteht aus dem Schriftführer, dem Schatzmeister und maximal sechs Beisitzern.
  • Vorschlagsrecht für Vorstand und drei Beiräte hat die Mitgliederversammlung; gewählt wird von der Mitgliederversammlung.
  • Vorstand und drei Beiräte werden jeweils für die Dauer von 3 Jahren gewählt, sie bleiben bis zur Neuwahl im Am

Arbeitsausschuss

Dem Arbeitsausschuss gehören an:

  • die Mitglieder des Vorstandes und des Beirates;
  • Sachverständige, die der Vorstand hinzuziehen kann, soweit es die Sachlage erfordert. Diese müssen nicht dem Verein angehören.
  • Der Arbeitsausschuss beschließt die zu behandelnden Themen. Er berät Stellungnahmen zu wichtigen Fragen des Städtebaues, des Baugeschehens und des Umweltschutzes und trifft Vorbereitungen für deren Erörterung in der Mitgliederversammlung, der Öffentlichkeit und gegenüber beteiligten Körperschaften.
  • Den Vorsitz führt der Vorsitzende des Vereins oder im Verhinderungsfalle einer seiner Stellvertreter.

Die Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr wird eine Mitgliederversammlung vom Vorstand schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung einberufen, Ladungsfrist ist mindestens eine Woche. Der Vorstand muss unverzüglich eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder oder die Hälfte der Mitglieder des Arbeitsausschusses dies unter Angabe der zu behandelnden Tagesordnungspunkte verlangt.

Der Vorsitzende oder im Verhinderungsfalle einer seiner Stellvertreter leitet die Mitgliederversammlung. Diese fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen sind nicht zu zählen. Wahlen des Vorstandes werden geheim durchgeführt. Zu einer Satzungsänderung ist eine Stimmenmehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder erforderlich.

Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere:

a) Wahl des Vorstandes und des Beirates sowie deren Entlastung
b) Wahl von Beiräten
c) Wahl von zwei Rechnungsprüfern
d) Annahme oder Änderung der Satzung
e) Entgegennahme des Geschäftsberichtes

Gemeinnützigkeit

Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

Die Einnahmen und etwaigen Gewinne des Vereins dürfen nur für die in § 2 genannten Zwecke Verwendung finden, insbesondere für die notwendigen Geschäftsausgaben wie Porto, Telefon usw. und in Ausnahmefällen Honorare für Sachreferenten.